{"id":259,"date":"2019-11-07T11:48:13","date_gmt":"2019-11-07T10:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/ubachner.de\/?page_id=259"},"modified":"2021-05-05T17:55:46","modified_gmt":"2021-05-05T15:55:46","slug":"verhalten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/reiten\/pferdewerkstatt\/verhalten\/","title":{"rendered":"Was tun bei &#8230; Verhaltensst\u00f6rungen?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Haltungsbedingungen \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verhaltensst\u00f6rungen sind die Folgen von psychischen und manchmal auch physischen Defiziten, die aufgrund von fehlerhafter Haltung und\/oder falschem Training entstanden sind. Daher k\u00f6nnen sie nur dauerhaft behoben werden, wenn die Haltungsbedingungen inklusive F\u00fctterung naturnaher gestaltet werden und die Pferde mehr M\u00f6glichkeiten haben, ihre Frustration im Freilauf mit Artgenossen abzubauen. Viel Schrittbewegung, Sozialkontakte ohne Stress und das richtige Ma\u00df an Ruhe und Abwechslung im Stall sind wichtige Faktoren, die langfristig nicht kompensiert werden k\u00f6nnen. Dabei ist zu beachten, dass die Vertr\u00e4glichkeit mit Artgenossen abnehmen kann, weil sich Rangfolgen \u00e4ndern oder ein wenig arbeitender \u201eJungspund\u201c den Rest der Herde tyrannisiert. In einer Gruppenhaltung hat ein ausgelastetes (\u00e4lteres) Pferd wenig Interesse, sich andauernd gegen J\u00fcngere zu behaupten. Langeweile und beengte Verh\u00e4ltnisse f\u00fchren dazu, dass vor allem wenig arbeitende Pferde die \u00fcbrigen best\u00e4ndig drangsalieren. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Nach verdeckten Defiziten suchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verhaltensst\u00f6rungen (und psychische Auff\u00e4lligkeiten) sind h\u00e4ufig die ersten Hinweise auf eine Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss. Unruhe oder Tr\u00e4gheit kann hormonelle Ursachen haben, Bocken und Durchgehen wird durch Nieren- oder R\u00fcckenschmerzen beg\u00fcnstigt, Steigen ist h\u00e4ufig eine Abwehrreaktion auf Schmerz im Maul. Deshalb sollte man vor jeder Korrektur nach verdeckten Defiziten suchen, die sich m\u00f6glicherweise (noch) nicht im R\u00f6ntgenbild oder Blut nachweisen lassen. Gleichzeitig m\u00fcssen die Ausr\u00fcstung (Sattel, Zaumzeug) und die Hufbearbeitung \u00fcberpr\u00fcft werden. Ein Pferd mit zu engen Hufeisen oder zu niedrigen Trachten wird nicht mehr engagiert vorw\u00e4rts gehen. Ein unpassender Sattel kann sowohl Anspannung als auch Tr\u00e4gheit und Arbeitsverweigerung verursachen. Die Trageersch\u00f6pfung des R\u00fcckens (Verlust der Tragkraft) und muskul\u00e4re Fehlhaltungen von Hals und Kopf sind eigentlich auf falsches Reittraining zur\u00fcckzuf\u00fchren. Wird best\u00e4ndig ohne korrekte Dehnungshaltung und mit zu enger Beiz\u00e4umung geritten (und mit Zwangsmitteln durchgesetzt), kommen zu den permanenten Schmerzen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Sch\u00e4den an Gelenken und Wirbels\u00e4ule. In diesem Fall ist die Umstellung der Reitmethodik allein nicht ausreichend, denn meistens liegen Muskelverk\u00fcrzungen, Bandscheiben- und Knorpelsch\u00e4den vor.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/51-Bocker-auf-der-Weide-1-724x1024.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-403\" srcset=\"https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/51-Bocker-auf-der-Weide-1-724x1024.gif 724w, https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/51-Bocker-auf-der-Weide-1-212x300.gif 212w, https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/51-Bocker-auf-der-Weide-1-768x1086.gif 768w\" sizes=\"(max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>3. Hormonst\u00f6rungen ausschlie\u00dfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei vielen Verhaltensauff\u00e4lligkeiten sind Hormonst\u00f6rungen beteiligt und gelegentlich Dr\u00fcsenerkrankungen als Ausl\u00f6ser zu finden. Zu den h\u00e4ufigsten geh\u00f6ren Schilddr\u00fcsen\u00fcber- und -unterfunktion und das Equine Metabolische Syndrom, und gehen mit fehlerhafter Hormonaussch\u00fcttung einer oder mehrerer Dr\u00fcsen einher. Bei Schilddr\u00fcsenst\u00f6rungen wird der Grundumsatz des Organismus an die bestehenden Verh\u00e4ltnisse angepasst, indem er bei Dauerstress angehoben und bei Langzeitunterforderung abgesenkt wird. Bei einer Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion wirkt das Pferd hektisch und rastlos, manchmal im Wechsel mit depressiven Phasen, und steht unter einer unerkl\u00e4rlichen Dauerspannung. Bei den anderen Hormonst\u00f6rungen ist es in sich gekehrt, lethargisch und desinteressiert, obwohl eigentlich kein Anlass besteht. Man muss allerdings davon ausgehen, dass es viele Fr\u00fchstadien gibt, bevor eine Dr\u00fcse best\u00e4ndig zu viele Hormone aussch\u00fcttet. Im Vorfeld treten immer Schwankungen auf, entweder zwischen zwei Extremen, wie Unruhe und Lethargie, oder zwischen Normal- und Krankheitszustand. Deshalb bleiben Blutuntersuchungen h\u00e4ufig unauff\u00e4llig, obwohl viele Anzeichen f\u00fcr eine Dr\u00fcsenerkrankung sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Ausbildung nachbessern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufig entstehen psychische St\u00f6rungen oder Verhaltensprobleme durch Ausbildungsm\u00e4ngel, die nun sukzessive beseitigt werden m\u00fcssen. Besonders schwierig wird die Korrektur von Problempferden, die den Menschen durch ihr Verhalten in Gefahr bringen. Ein Durchg\u00e4nger reagiert aufgrund von Schmerzen, Angst oder geringer Arbeitsauslastung, aber in jedem Fall auf Umgang und Ausbildung des Menschen. Steigen, Bocken u. \u00e4. sind ebenfalls Abwehrmechanismen von Schmerz und grober Einwirkung, die in Verbindung mit falschen Trainingsans\u00e4tzen zu den h\u00e4ufigsten Strategien solcher Pferde geh\u00f6ren. Jeder Widerstand kann sich zu einem reiterlichen Problem entwickeln, wenn die sofortige Reaktion unangemessen ist und die Ursachen nicht gekl\u00e4rt werden. Vor allem die Basis aus Vertrauen und Respekt, die jeder effektiven Arbeit mit dem Pferd zugrunde liegt, wird kaum aufgebaut bzw. nachhaltig zerst\u00f6rt. Trotzdem lassen sich auch Problempferde korrigieren, allerdings nicht mit \u201eHau-Ruck-Methoden\u201c, sondern mit einem kontinuierlichen Trainingsprogramm.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Korrekturma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Korrektur der Verhaltensprobleme beginnt mit dem Verzicht auf s\u00e4mtliche Zwangsma\u00dfnahmen und Druckmittel, wie Hilfsz\u00fcgel, scharfe Z\u00e4umungen usw., und einer ausgiebigen Grundlagenarbeit an der Hand. Bei den meisten Problempferden muss man mehr oder weniger alle Lernschritte am Boden und unter dem Sattel rekapitulieren, damit die problematischen Abwehrstrategien irgendwann durch bessere Verhaltensweisen ersetzt werden. Daf\u00fcr sind einerseits zahlreiche Wiederholungen und Best\u00e4tigungen f\u00fcr das richtige Verhalten notwendig, andererseits m\u00fcssen s\u00e4mtliche Verursacher definitiv ausgeschaltet sein. Wird das Pferd bald wieder mit denselben Ausl\u00f6sern, wie Bewegungsmangel, Unter- oder \u00dcberforderung, harte Einwirkung etc., konfrontiert, f\u00e4llt es immer wieder in die falschen Verhaltensmuster zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Unruhe, extreme Anspannung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein permanent hoher Stresspegel entsteht durch andauernde Angstzust\u00e4nde oder Fehler in Training und Ausbildung und bewirkt einen h\u00f6heren Muskeltonus und eine Neigung zu Immunschw\u00e4chen, Magen- und Verdauungsproblemen. Durch die muskul\u00e4re Dauerspannung sind B\u00e4nder und Sehnen schnell \u00fcberlastet und die h\u00e4ufigen Fluchtreaktionen unter Adrenalin ziehen vermehrt Verletzungen nach sich. Allein durch das F\u00f6rdern von Losgelassenheit und Entspannung w\u00e4hrend des Trainings kann man viel zur Gesunderhaltung des Pferdes beitragen. Regelm\u00e4\u00dfige Gelassenheits\u00fcbungen, wie das \u00dcberqueren einer Plastikplane, der Kontakt mit Klappersack, Regenschirm etc. m\u00fcssen allerdings vorsichtig gesteigert werden, damit das Pferd lernt, mit den Angstausl\u00f6sern positiv umzugehen. In erster Linie muss jedoch das Bewegungs- und Laufbed\u00fcrfnis ausreichend befriedigt werden: durch eine weitl\u00e4ufige Offenstallhaltung (ohne Sozialstress) und t\u00e4gliches Reittraining mit entsprechender Muskelerm\u00fcdung. Eine permanente Heuf\u00fctterung nimmt den Futterstress und beruhigt das vegetative Nervensystem. Therapeutisch sollte man eine Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion ausschlie\u00dfen, aber nur \u00fcbergangsweise mit einer Kr\u00e4uterkur aus Passionsblume, Melisse und Lavendel behandeln. Umgang und Training spielen oft die gr\u00f6\u00dfte Rolle, denn solche Pferde sind in der Regel \u00fcberfordert oder ungerecht behandelt worden. Das Erarbeiten von Takt und Losgelassenheit steht daher im Vordergrund, auch wenn der Ausbildungsstand bereits h\u00f6her ist. Danach werden die Anforderungen nur langsam gesteigert, um jede \u00dcberforderung zu vermeiden und dem Pferd durch viele Best\u00e4tigungen mehr Sicherheit zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Tr\u00e4gheit, Zur\u00fcckgezogenheit, Faulheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch Verschlossenheit und Lethargie k\u00f6nnen auf einen zu hohen Stresspegel deuten, quasi als Folge von mangelndem Vertrauen. Ein Pferd, das sich aufgrund von Angst oder Missverst\u00e4ndnissen widersetzt, sollte nicht gezwungen oder sogar geschlagen werden. Die Angst wird zunehmend gr\u00f6\u00dfer, das Vertrauen noch mehr zerst\u00f6rt und die Lernergebnisse um ein Vielfaches schlechter, denn unter Stress sind alle Denkprozesse beeintr\u00e4chtigt. Ist das Pferd beim Reiten eher lustlos und schlapp, m\u00fcssen zun\u00e4chst k\u00f6rperliche Ursachen und Schmerzen ausgeschlossen werden. Sensible Pferde haben oft Magenschmerzen, die sich nicht in deutlichen Kolikanzeichen \u00e4u\u00dfern. Andere verdeckte K\u00f6rperdefizite erstrecken sich auf den Bewegungsapparat und l\u00f6sen keine oder kaum sichtbare Lahmheiten aus. Am h\u00e4ufigsten sind R\u00fccken- und Hufprobleme, die zu einem klammen Gang und\/oder Taktst\u00f6rungen f\u00fchren. F\u00fcr das Pferd sind sie aber so einschr\u00e4nkend, dass seine Motivation dauerhaft auf der Strecke bleibt. Ein gesundes, gut gehaltenes und gef\u00fcttertes Pferd ist grunds\u00e4tzlich engagiert, kooperativ und leistungsbereit. Muss es trotz guter Haltung und entsprechendem Training st\u00e4ndig dazu angehalten werden, einen Fu\u00df vor den anderen zu setzen, stimmt etwas nicht. Daher sollte die aktuelle Trainingsmethodik gepr\u00fcft werden, die konsequent und abwechslungsreich sein sollte. In der Regel wird die Motivation durch viel Lob und Best\u00e4tigung, durch ausreichend Geduld und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und durch einen freundlichen \u201eUmgangston\u201c erhalten und gef\u00f6rdert.   <\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Durchgehen, starker Fluchtreflex<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durchgehen\nund ein starker Fluchtreflex m\u00fcssen\nunbedingt korrigiert werden,\ndenn das Pferd bringt sich selbst und andere in Gefahr. Zun\u00e4chst\nsollte\nman\nein\nausgiebiges Gelassenheitstraining\ndurchf\u00fchren, um\nes\ngegen\nUmwelteinfl\u00fcsse aller\nArt zu\ndesensibilisieren.\nIm\nPrinzip f\u00fchrt die regelm\u00e4\u00dfige\nKonfrontation mit angstausl\u00f6senden Gegenst\u00e4nden und Situationen zum\nUnterdr\u00fccken des Fluchtreflexes und sp\u00e4ter zum gelassenen\nVorbeigehen an Plastikplanen, Motorfahrzeugen, Knall- und\nSpr\u00fchger\u00e4usche etc. Allerdings\nm\u00fcssen besonders angstausl\u00f6sende Situationen h\u00e4ufig und\nimmer wieder ge\u00fcbt werden, bis die Vertrauensbasis derart\ngefestigt ist, dass das Pferd seinen Fluchtreflex auch bei v\u00f6llig\nunbekannten Reizen\nunterdr\u00fccken kann.\nWichtig\nist immer, dass nicht das Angst-Haben best\u00e4tigt wird, sondern das\n\u00dcberwinden der Angst. Wenn das Pferd also mit angespannten Muskeln\nund hoher Kopfhaltung alle Viere in den Boden stemmt, sollte man in\ndiesem Moment nicht mit Futter locken, streicheln oder f\u00fcttern. Erst\nwenn es den Kopf senkt und einen Schritt vorw\u00e4rts macht, wird es\nbelohnt. Auf\nein\nPferd mit Angst darf in\nkeinem Fall Zwang ausge\u00fcbt werden, denn dadurch wird das Vertrauen\nzerst\u00f6rt. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. Bocken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bocken geh\u00f6rt zu den Unarten eines Pferdes, die f\u00fcr den Reiter ziemlich gef\u00e4hrlich sind. Keiner hat Lust auf regelm\u00e4\u00dfiges Rodeo oder auch nur \u201eFreudenbuckler\u201c im Gel\u00e4nde, durch die auch sattelfeste Reiter st\u00fcrzen k\u00f6nnen. Letztlich handelt es sich um Anzeichen von Frustration, aufgrund ung\u00fcnstiger Haltungsbedingungen oder Trainingsanforderungen. Denn sowohl der verbreitete Bewegungsmangel, vor allem im Winter, als auch unzureichendes und eint\u00f6niges Training \u00e4u\u00dfern sich je nach Charakter des Vierbeiners in Buckeln, Gegen-die-Hand-Gehen und anderen \u201eUngezogenheiten\u201c. Anstatt das Pferd mit identischen Gel\u00e4nderunden (haupts\u00e4chlich im Schritt) zu langweilen, sollte ein abwechslungsreicher Trainingsplan erstellt werden. Damit die Arbeitsauslastung nicht zu kurz kommt, bietet sich Dressurarbeit mit wechselnden Schwerpunkten an. Die Gel\u00e4nderitte sollten in Umgebung und L\u00e4nge variieren und Herausforderungen, wie Steilh\u00e4nge, Wasserdurchg\u00e4nge etc. bieten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Steigen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Steigen geh\u00f6rt zu den Abwehrmechanismen von Schmerz und grober Einwirkung und wird dann zur wirkungsvollen Strategie, sich gegen den Menschen zu widersetzen. Beim F\u00fchren und Verladen, aber besonders unter dem Reiter bringt der Vierbeiner dadurch sich selbst und andere Beteiligte in Gefahr. Die Korrektur beginnt mit dem Verzicht auf s\u00e4mtliche Zwangsma\u00dfnahmen und Druckmittel, und einer ausgiebigen Grundlagenarbeit an der Hand. Zuerst m\u00fcssen Respekt und Vertrauen wieder aufgebaut und in ein Gleichgewicht gebracht werden. Im Prinzip muss jedes Pferd lernen, auf (minimalen) Druck nachzugeben: der Druck der Hand verschiebt die Vor- oder Hinterhand, der Schenkeldruck bringt die Bauchmuskeln zur Kontraktion und damit das jeweilige Hinterbein zum Vorschwingen, der Druck auf Nasenbein und Unterkiefer soll durch Nachgeben im Genick und ggf. Verlangsamen beantwortet werden. Bei Angstreaktionen d\u00fcrfen Pferde niemals mit Gewalt gezwungen werden, sonst widersetzen sich eigenst\u00e4ndige Vertreter derma\u00dfen vehement, dass sie in kurzer Zeit zum Problempferd werden.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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