{"id":253,"date":"2019-11-07T11:41:26","date_gmt":"2019-11-07T10:41:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ubachner.de\/?page_id=253"},"modified":"2021-05-05T17:49:14","modified_gmt":"2021-05-05T15:49:14","slug":"haut","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/reiten\/pferdewerkstatt\/haut\/","title":{"rendered":"Was tun bei &#8230; Hautproblemen und Ekzemen?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Ursachen bek\u00e4mpfen anstatt oberfl\u00e4chliche Symptome beseitigen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hauterscheinungen und -krankheiten bei Pferden sind vielf\u00e4ltig, denn relevante Ausl\u00f6ser k\u00f6nnen Parasiten, Allergien, Stoffwechselentgleisungen und hormonelle Regulationsst\u00f6rungen sein. In der Regel sind mehrere Faktoren beteiligt, die (zus\u00e4tzlich) eine Empfindlichkeit auf Insekten und Sekund\u00e4rinfektionen verursachen. Deshalb sollte die Insektenbelastung drastisch reduziert werden, wie etwa Klarsichtvorh\u00e4nge an Stallgeb\u00e4uden. Bei Hautsymptomen sind Belastungen mit Ektoparasiten und Pilzen nur \u201edie Spitze des Eisberges\u201c, denn die eigentlichen Defizite finden sich in \u00fcberforderten Entgiftungsorganen kombiniert mit Immunschw\u00e4chen und St\u00f6rungen in Stoffwechsel und Hormonhaushalt. Wenn alle Organsysteme und Regelkreise gesund und voll funktionst\u00fcchtig sind, haben Hautparasiten und Pilzerkrankungen keine Chance. Rein \u00e4u\u00dferliche Behandlungen sind nur kurzfristig und oberfl\u00e4chlich erfolgreich, derweil nehmen die inneren Defizite weiter zu, bis das Pferd heftige Entz\u00fcndungen und schwere Allgemeinst\u00f6rungen zeigt. Vor allem bei allergischen Ursachen besteht immer die Gefahr, dass sich die Allergien vermehren und auf weitere Stoffe und andere Organsysteme verlagern.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Ganzheitliche Therapien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hauterkrankungen sind nur durch die ganzheitliche Behandlung (s\u00e4mtlicher) innerer Vorg\u00e4nge zu regulieren. Da jeder chemische Stoff den gest\u00f6rten Hautstoffwechsel und die Entgiftungsorgane belastet, sollte man weitestgehend auf chemische Salben und Tinkturen verzichten und auf pflanzliche Pr\u00e4parate oder Mischungen umsteigen. Allerdings wird man ohne eine innere Behandlung von Stoffwechsel, Immunsystem und Entgiftungsorganen kaum Erfolg haben. Viele Hauterscheinungen gehen mit Virusinfektionen einher und l\u00f6sen zus\u00e4tzlich Autoimmunprozesse aus, die man niemals ohne eine Regulierung des Zell- und Hautstoffwechsels in den Griff bekommt. Daher ist bei vielen Hauterkrankungen auch die K\u00f6rperregulation beeintr\u00e4chtigt, besonders die Aussch\u00fcttung bestimmter Botenstoffe in Hypophyse und Nebennieren. Durch Cortisonbehandlungen kann man dieses Stresshormon \u201een masse\u201c zur Verf\u00fcgung stellen, doch langfristig wird die k\u00f6rpereigene Produktion beeintr\u00e4chtigt oder sogar eingestellt. Deshalb verschwinden die Symptome zwar sofort, wenn ein juckreiz-geplagtes Pferd Cortison erh\u00e4lt, aber je h\u00e4ufiger das Hormon von au\u00dfen zugef\u00fchrt wird, desto mehr kommt die eigene K\u00f6rperregulation aus dem Gleichgewicht. Beim Sommerekzem muss der Vierbeiner aber irgendwie vom Juckreiz befreit werden, damit er sich nicht st\u00e4ndig Sekund\u00e4rinfektionen durch heftiges Scheuern zuzieht. Daher k\u00f6nnen Einreibungen mit chemischen Juckreiz-Stillern sinnvoll sein, weil man dann ohne Cortisonbehandlung auskommt. Eine Kombination von Naturheilkunde und Cortisontherapie funktioniert nicht, weil man die entgleiste K\u00f6rperregulation irgendwann nicht mehr korrigieren kann. Durch R\u00fcckmeldungen an andere K\u00f6rperdr\u00fcsen f\u00fchrt das \u00dcberma\u00df an Cortison zu Folgeerkrankungen wie dem Cushing-Syndrom. Die Sensibilit\u00e4t auf eine Cortisontherapie ist allerdings unterschiedlich, denn manche Pferde vertragen sie bis zu zwei Wochen und andere reagieren sofort mit Nebenwirkungen. Diese Empfindlichkeit kann man nicht beeinflussen und der Besitzer eines solchen Vertreters sollte m\u00f6glichst auf jede Cortisonbehandlung verzichten. Bei allen Hauterscheinungen sollte man Bioresonanztherapien anwenden, weil sonst die komplexen Wechselwirkungen zwischen Immunsystem, Stoffwechsel und Hormonhaushalt nicht zu korrigieren sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. H\u00f6here Beziehungsintensit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der unausgewogene Stresshormonpegel macht die Pferde \u00fcbersensibel und leicht erregbar, auch wenn sie eigentlich gelassen und ausgeglichen sind. Deshalb muss man mit einem hautkranken Pferd besonders einf\u00fchlsam umgehen, um seinen ohnehin hohen Stresspegel zu senken. Es profitiert von einer besonders intensiven Beziehung zu seinem Menschen, die man zun\u00e4chst am Boden aufbaut und sp\u00e4ter im Sattel fortsetzt. Wenn der Besitzer sich t\u00e4glich mit ihm besch\u00e4ftigt und best\u00e4ndig an Bindung und gegenseitigem Verst\u00e4ndnis arbeitet, kann er Juckreiz und Hauterscheinungen besser unter Kontrolle behalten.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Pilzbelastung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pilzerkrankungen geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigen Hauterkrankungen und aufgrund der Ansteckungsgefahr ist der Behandlungs- und Pflegeaufwand gro\u00df. Die \u00dcbertragung von infekti\u00f6sen Pilzsporen erfolgt \u00fcber Putz- und Sattelzeug und direkten Kontakt, doch nur bei entsprechender Immunschw\u00e4che. Um eine manifeste Pilzerkrankung unter Kontrolle zu bringen, sind \u00e4u\u00dferliche Waschungen mit chemischen Therapeutika notwendig. Viel wichtiger ist jedoch eine Behandlung von Stoffwechsel und Entgiftungsorganen, denn Pilze k\u00f6nnen nur bei einer \u00dcbers\u00e4uerung Oberhand gewinnen. Die Haltungsbedingungen m\u00fcssen mehr Frischluft und UV-Strahlung erm\u00f6glichen und die F\u00fctterung sollte haupts\u00e4chlich auf qualit\u00e4tsvolles Heu (nicht Heulage oder Silage) und wenig Kraftfutter umgestellt werden, um die \u00fcbersch\u00fcssigen S\u00e4uren abzubauen. Inzwischen werden h\u00e4ufig Impfungen gegen Pilzinfektionen durchgef\u00fchrt, und zwar bereits bei Verdacht und pilz\u00e4hnlichen Hauterscheinungen. Doch viele Pferde vertragen nicht nur die Impfung schlecht, sondern erleiden dadurch massive R\u00fcckf\u00e4lle. Stattdessen sollte man mit einer Bioresonanztherapie den gesamten Organismus behandeln, damit die eigentlichen Verursacher abgestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Sommerekzem<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Sommerekzem muss man unbedingt Insekten fernhalten und verletzungsfreie Scheuerm\u00f6glichkeiten schaffen. Gleichzeitig darf man in keinem Fall das Immunsystem mit abwehrsteigernden Mitteln kr\u00e4ftigen, denn dadurch werden Allergien und Autoimmunprozesse zus\u00e4tzlich verschlimmert. Mit Echinacea und \u00e4hnlichen Pr\u00e4paraten oder auch mit Eigenblutbehandlungen erzielt man eine unspezifische Immunmodulation, also eine allgemeine Steigerung der Immunreaktionen. Liegen jedoch Autoimmunprozesse vor, verst\u00e4rkt man diese fehlerhaften Abl\u00e4ufe und der Zustand des Pferdes verschlechtert sich. Da man das Vorliegen einer Autoimmunreaktion von au\u00dfen nicht feststellen kann, sollte man niemals auf Verdacht \u201eharmlose\u201c immunsteigernde Mittel aus der eigenen Hausapotheke geben. Bei extremem Juckreiz kann man auf wirksamere chemische Einreibungen umsteigen, damit man auf Cortisongaben verzichten kann. Viele Sommerekzemer bleiben jahrelang fast symptomfrei, wenn sie in der Fliegenzeit mit solchen Juckreizmitteln eingeschmiert und ansonsten naturheilkundlich behandelt werden. Regelm\u00e4\u00dfige Entgiftungskuren und eine Langzeit-Bioresonanztherapie halten die Belastungen in Grenzen und regulieren Zellstoffwechsel und Hormonhaushalt.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Nesselfieber<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Nesselfieber, einer heftigen allergischen Reaktion auf Insekten, bestimmte Futtermittel oder andere Stoffe im Umfeld des Pferdes, kann man \u00e4u\u00dferlich die vielen Pusteln und Quaddeln gar nicht behandeln. Der Tierarzt kann nur Cortison geben, das bei lebensbedrohlichen Schwellungen auch unverzichtbar ist. Meistens reagieren solche Pferde auf jeden weiteren Fremdstoff mit einem neuen Krankheitsschub, nicht selten mit Kreislaufproblemen und deutlicher Verschlimmerungstendenz. Mit einer Bioresonanztherapie bekommt man die Allergien in den Griff und in Verbindung mit Entgiftungskuren und einer Darmsanierung kann man die Widerstandsf\u00e4higkeit gegen \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse deutlich erh\u00f6hen. Je sp\u00e4ter allerdings eine solche ganzheitliche Therapie begonnen wird, desto l\u00e4nger dauert der Heilprozess.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Warzen, Sarkoide, Hauttumore<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Warzen, Sarkoiden, Melanomen und anderen Hauttumoren sollte man keine Behandlung in Eigenregie versuchen, auch wenn diverse Internetforen \u201eWunderheilungen\u201c versprechen. Es gibt praktisch keine Hauterkrankung, die ohne ganzheitliches Therapiekonzept und auch ohne Ber\u00fccksichtigung von Haltung und F\u00fctterung dauerhaft verschwindet. Letztlich sind ein \u00fcber l\u00e4ngere Zeit gest\u00f6rter Zellstoffwechsel, eine hohe Belastung mit Schlackenstoffen und eine Fehlsteuerung der K\u00f6rperregulation nicht \u201eeinfach so\u201c mit einem \u201eZaubermittel\u201c zu korrigieren. Mit einer Langzeit-Bioresonanztherapie kann man Virusbelastungen ausleiten und alle Organsysteme, vor allem K\u00f6rperregulation und Zellstoffwechsel, behandeln. In vielen F\u00e4llen empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Tierarzt, der ggf. chirurgisch eingreift, wenn eine Vermehrung der entarteten Zellen ausgeschlossen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Ursachen bek\u00e4mpfen anstatt oberfl\u00e4chliche Symptome beseitigen Hauterscheinungen und -krankheiten bei Pferden sind vielf\u00e4ltig, denn relevante Ausl\u00f6ser k\u00f6nnen Parasiten, Allergien, Stoffwechselentgleisungen und hormonelle Regulationsst\u00f6rungen sein. In der Regel sind mehrere Faktoren beteiligt, die (zus\u00e4tzlich) eine Empfindlichkeit auf Insekten und Sekund\u00e4rinfektionen verursachen. Deshalb sollte die Insektenbelastung drastisch reduziert werden, wie etwa Klarsichtvorh\u00e4nge an Stallgeb\u00e4uden. Bei Hautsymptomen &hellip; <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/reiten\/pferdewerkstatt\/haut\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was tun bei &#8230; Hautproblemen und Ekzemen?<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":50,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=253"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":837,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/253\/revisions\/837"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/50"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}