{"id":250,"date":"2019-11-07T11:38:35","date_gmt":"2019-11-07T10:38:35","guid":{"rendered":"https:\/\/ubachner.de\/?page_id=250"},"modified":"2021-05-05T17:52:42","modified_gmt":"2021-05-05T15:52:42","slug":"nieren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/reiten\/pferdewerkstatt\/nieren\/","title":{"rendered":"Was tun bei &#8230; Nierenschw\u00e4chen?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Nierenprobleme bleiben h\u00e4ufig unbemerkt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nierenprobleme sind f\u00fcr die meisten Pferdebesitzer praktisch nicht zu erkennen, denn das Pferd zeigt in der Regel nur untypische oder gar keine Symptome. Da die Nieren jedoch den Hauptanteil an der Entgiftung des K\u00f6rpers \u00fcbernehmen, kommen \u00dcberlastungen und (vor\u00fcbergehende) Schw\u00e4chen h\u00e4ufig vor. Vor allem bei Pferden, die selten naturheilkundlich behandelt werden und keine regelm\u00e4\u00dfigen Entgiftungsma\u00dfnahmen durchlaufen, sind die Nieren \u00fcberfordert. Im Laufe eines Jahres m\u00fcssen viele chemische Medikamente, Impfungen und Wurmkuren verkraftet werden, daher ist (mindestens) eine pflanzliche Entgiftungskur im Jahr grunds\u00e4tzlich empfehlenswert. Prim\u00e4re Erkrankungen der Nieren entstehen meistens durch Unterk\u00fchlung der Nierengegend, sind allerdings mit Laboruntersuchungen selten festzustellen, denn Funktionseinbu\u00dfen l\u00f6sen keine erh\u00f6hten Nierenwerte aus. Ausreichend gerittene Pferde sind durch das t\u00e4gliche Training gef\u00e4hrdet, sich die Nieren zu erk\u00e4lten, wenn das erh\u00f6hte W\u00e4rmebed\u00fcrfnis nicht gen\u00fcgend ber\u00fccksichtigt wird. Ein verschwitztes Pferd sollte nicht kaltem Wind und Zugluft ausgesetzt, sondern muss durch Decken gesch\u00fctzt werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Druckschmerz in der Nierengegend<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manche Pferde haben bei \u00dcberlastung druckschmerzhafte Nieren und laufen mit und ohne Reiter \u201everklemmt\u201c ohne richtige R\u00fcckent\u00e4tigkeit. Deshalb muss man bei einem Pferd mit (wiederholten) R\u00fcckenproblemen auch an Nierenschw\u00e4chen denken, die bisher unentdeckt blieben. Auch der eine oder andere Durchg\u00e4nger reagiert mit Flucht auf den st\u00e4ndigen Nierenschmerz und sollte umgehend therapiert (anstatt nur durch reiterliche Ma\u00dfnahmen korrigiert) werden. Manchmal kann man beim Putzen in der Nierengegend einen Druckschmerz ausl\u00f6sen, der ein sicheres Zeichen f\u00fcr eine \u00dcberlastung der Entgiftungsorgane ist. Wenn Schwellungen und Druckschmerz weg sind, kann man wieder mit dem Reittraining beginnen. (Abb. 24-Therapeut)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Unterst\u00fctzung der Entgiftung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber meistens verlaufen Nierenprobleme lange Zeit unbemerkt, obwohl sich die Nieren je nach Jahreszeit und Stoffwechsellage nahe an der \u00dcberforderung befinden. Da man eine Nierenfunktion \u201eam Limit\u201c nicht von au\u00dfen erkennen kann, sollte man zumindest bei k\u00fchlem Wetter den gesamten R\u00fccken des Pferdes prophylaktisch sch\u00fctzen. Gleichzeitig beg\u00fcnstigen Nierenschw\u00e4chen immer eine schlechte Wundheilung und chronische Krankheiten, weil letztendlich der Organismus nur unzureichend entgiftet wird. Der K\u00f6rper muss sich praktisch st\u00e4ndig mit Krankheitserregern auseinandersetzen. Das Immunsystem kann aber nur dann erfolgreich Infektionen verhindern, wenn die gekennzeichneten Stoffe (Toxine und Schadstoffe) sofort ausgeschieden werden. Mit einer Entgiftungskur im Fr\u00fchjahr und einer im Herbst kann man quasi die Belastungen eines halben Jahres beseitigen, die zwar von au\u00dfen nicht sichtbar, aber in jedem Fall vorhanden sind. Die Beseitigung der Abfallstoffe f\u00f6rdert eine schnellere Neubildung von Zellen und Regeneration von Organen und Geweben. Muss das Pferd wegen einer Verletzung \u00fcber einige Wochen Wundversorgungen \u00fcber sich ergehen lassen, sollte man in jedem Fall eine gleichzeitige Entgiftung der Nieren durchf\u00fchren. Auch bei den vielen kleineren Verletzungen entstehen durch die Zerst\u00f6rung von Haut- und Gewebestrukturen viele Abfallstoffe zus\u00e4tzlich, die die Entgiftungsorgane belasten. Das gilt auch f\u00fcr die Nachsorge nach Operationen, die neben einer Narkose-Ausleitung auch die Wundheilung unterst\u00fctzt. Im Idealfall arbeiten Tierarzt und Tierheilpraktiker \u00fcber den gesamten Zeitraum zusammen, damit sich die Nebenwirkungen und Belastungen der Entgiftungsorgane in Grenzen halten.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Nierentoxische Medikamente<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer solchen umfassenden Behandlung s\u00e4mtlicher Organsysteme k\u00f6nnen kleinere Belastungen wieder besser kompensiert werden. Vor allem bei den Nieren kann man zahlreiche Funktionseinbu\u00dfen beheben und die Entgiftung des K\u00f6rpers l\u00e4uft in Zukunft ungehinderter ab. Geringe Sch\u00e4den im Nierengewebe werden im \u00dcbrigen lange von gesunden Nierenanteilen kompensiert, allerdings sollte man sie regelm\u00e4\u00dfig naturheilkundlich unterst\u00fctzen. Im Prinzip muss bei jeder chemischen Medikation, nach jeder Impfung oder Sedierung, die Nierenfunktion unterst\u00fctzt werden, damit es nicht (wieder) zu \u00dcberlastungen kommt. In der Praxis sind nierentoxische Medikamente auch oft (Mit-)Verursacher von Nierenschw\u00e4chen, wie Schmerzmittel, Antibiotika und vor allem Medikamente, die auf das Nervensystem einwirken (Narkose- und Beruhigungsmittel). Daher sollten Besitzer abw\u00e4gen, ob wirklich immer ein Ruhigstellen f\u00fcr eine Untersuchung oder Behandlung notwendig ist. Bei Zahnbehandlungen \u00fcberwiegen die Vorteile, denn der Eingriff l\u00e4uft schneller und stressfreier f\u00fcr das Pferd ab. Kommen jedoch innerhalb von wenigen Wochen immer wieder Sedierungen hinzu, z. B. wegen einer Wundversorgung, sollte man zumindest gleichzeitig die Nierenentgiftung naturheilkundlich unterst\u00fctzen. Wird das Pferd jedoch f\u00fcr jede kleinste Diagnostik und den Hufschmied ruhiggestellt, sind Nebenwirkungen und Sch\u00e4den f\u00fcr die Nieren vorprogrammiert.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Regelm\u00e4\u00dfige (prophylaktische) Entgiftungsma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Chronische Krankheiten lassen sich nur durch prophylaktische Ma\u00dfnahmen dauerhaft verhindern, denn wenn man auf deutliche Symptome wartet, sind m\u00f6glicherweise schon irreparable Sch\u00e4den vorhanden. Mit Naturheilverfahren kann man in der Regel kleinere St\u00f6rungen und Fr\u00fchstadien von Krankheiten erkennen und regulieren, anstatt abzuwarten, bis sich das Problem zu einem massiven Defizit ausgewachsen hat. Wird ein Pferd regelm\u00e4\u00dfig naturheilkundlich behandelt, reduziert sich die Zeit der Regeneration erheblich. Der Organismus wurde zumindest regelm\u00e4\u00dfig entgiftet und der Aufbau und Ersatz von schadhaften K\u00f6rperstrukturen wird nicht verz\u00f6gert oder verhindert. Jedes chronische Krankheitsgeschehen hat irgendwann mit einer Ansammlung von defekten Zellen angefangen, die man mit Entgiftungsma\u00dfnahmen ganz einfach beseitigen kann. Beginnt eine naturheilkundliche Therapie erst im chronischen (oder oftmals austherapierten) Stadium, vergehen Wochen und Monate, bis der Organismus wieder von s\u00e4mtlichen Abfallstoffen befreit ist. Diese \u00fcber Jahre angesammelten Altlasten beeintr\u00e4chtigen Organfunktionen und Regelkreise, zwar von au\u00dfen kaum sichtbar, aber nun pr\u00e4sent als chronische Krankheit. Jeder Organismus hat eigene Regulationsmechanismen, um gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den abzuwenden. Durch regelm\u00e4\u00dfige Entgiftungsma\u00dfnahmen wird er dabei unterst\u00fctzt, seine Selbstheilungskr\u00e4fte wieder vollst\u00e4ndig und effektiv nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Druckempfindliche Nierengegend, erh\u00f6hte Hautsensibilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine\ndruckempfindliche Nierengegend ist ein sicheres Zeichen f\u00fcr\n\u00fcberforderte Nieren, doch in vielen F\u00e4llen zeigt sich lediglich\neine erh\u00f6hte Hautsensibilit\u00e4t. Ab sofort sollte das Pferd gegen\nN\u00e4sse und Wind gesch\u00fctzt werden, vor allem nach dem Reiten. Eine\nKr\u00e4uterkur aus Goldrute, Schachelhalm, Schafgarbe, Birken- und\nB\u00e4rentraubenbl\u00e4ttern wird \u00fcber mindestens vier Wochen dem Futter\nbeigemischt, damit sich die Nierenfunktion verbessert. Auf die Dauer\nsollten mit dem Pferd zwei Entgiftungskuren im Jahr gemacht werden,\num erneute \u00dcberlastungen zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/24-Therapeut-724x1024.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-387\" srcset=\"https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/24-Therapeut-724x1024.gif 724w, https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/24-Therapeut-212x300.gif 212w, https:\/\/ubachner.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/24-Therapeut-768x1086.gif 768w\" sizes=\"(max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>7. Erh\u00f6hte Nierenwerte ohne Symptome <\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Fall blieb die Nierenschw\u00e4che unentdeckt, weil keine Symptome auftraten. Erh\u00f6hte Nierenwerte im Blut sind jedoch ein Anzeichen f\u00fcr bereits zerst\u00f6rtes Nierengewebe, d. h. die gesunden Anteile m\u00fcssen die ganze Entgiftung alleine \u00fcbernehmen. Daher sollte das Pferd permanent Nierenkr\u00e4uter erhalten und gleichzeitig mit einer Bioresonanztherapie unterst\u00fctzt werden, um m\u00f6gliche andere Verursacher auszuschalten. Ab sofort sollten Beruhigungsmittel und Sedierungen tabu sein, denn jeder nierentoxische Stoff k\u00f6nnte ein Nierenversagen ausl\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Nierenprobleme bleiben h\u00e4ufig unbemerkt Nierenprobleme sind f\u00fcr die meisten Pferdebesitzer praktisch nicht zu erkennen, denn das Pferd zeigt in der Regel nur untypische oder gar keine Symptome. Da die Nieren jedoch den Hauptanteil an der Entgiftung des K\u00f6rpers \u00fcbernehmen, kommen \u00dcberlastungen und (vor\u00fcbergehende) Schw\u00e4chen h\u00e4ufig vor. Vor allem bei Pferden, die selten naturheilkundlich behandelt &hellip; <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/reiten\/pferdewerkstatt\/nieren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was tun bei &#8230; Nierenschw\u00e4chen?<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":50,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/250"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":842,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/250\/revisions\/842"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/50"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}