{"id":229,"date":"2019-11-06T11:59:39","date_gmt":"2019-11-06T10:59:39","guid":{"rendered":"https:\/\/ubachner.de\/?page_id=229"},"modified":"2019-11-06T11:59:39","modified_gmt":"2019-11-06T10:59:39","slug":"sozialkompetenz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/sozialkompetenz\/","title":{"rendered":"Sozialkompetenz"},"content":{"rendered":"\n<p>Allgemeine Sozialkompetenzen geh\u00f6ren zu den Lernprozessen jedes Menschen und stellen sich im Umgang mit anderen dar. Dazu z\u00e4hlen ein Mindestma\u00df an Einf\u00fchlsamkeit und Empathie mit der Bereitschaft, andere Personen zu unterst\u00fctzen. Weiterhin sollten Konfliktf\u00e4higkeit und Kompromissbereitschaft erarbeitet werden, damit Meinungsverschiedenheiten nicht ausufern und stattdessen Kooperationen entstehen. Die Personen des individuellen Umfeldes, und zwar sowohl sympathische als auch unangenehme Begegnungen, sind immer Wegbegleiter in der pers\u00f6nlichen Entwicklung und liefern Anregungen und Hinweise f\u00fcr eigene Lernthemen. Da sich jeder Mensch individuell weiterentwickelt, ver\u00e4ndern sich auch die Beziehungen untereinander. Manche werden intensiver, weil man sich optimal erg\u00e4nzt und unterst\u00fctzt, andere werden oberfl\u00e4chlicher, weil man sich in verschiedene Richtungen entwickelt hat. Nach einer Zeit des gemeinsamen Weges kann die gegenseitige Unterst\u00fctzung nur noch einseitig oder gar nicht mehr vorhanden sein. Trotzdem halten viele auch an problematischen Beziehungen fest, aus Angst vor dem Alleinsein, wegen eigener Minderwertigkeitsgef\u00fchle oder anderer falscher Denk- und Verhaltensmuster. In diesem Fall eine Beziehung aufrechtzuerhalten, f\u00fchrt zu unl\u00f6sbaren Konflikten, Verzicht und Unterordnung, mit denen man definitiv seine Entwicklung aufh\u00e4lt. Daher geh\u00f6rt zu den Lernprozessen auch das aktive Gestalten seines Umgangs mit anderen, indem vor dem Hintergrund des eigenen Wachstums mehr Distanz oder N\u00e4he aufgebaut wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegnerschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Gegnerschaft werden andere Menschen nicht als Unterst\u00fctzung (f\u00fcr die eigene Entwicklung) betrachtet. Stattdessen bauen sich best\u00e4ndig Konkurrenzdenken, Kampfbereitschaft und\/oder Feindseligkeit auf, vor allem wenn bei negativen Reaktionen des Gegen\u00fcbers eine Eigenbeteiligung komplett abgelehnt wird. Neid und Eifersucht sind verbreitete Einstellungen sowohl innerhalb der Familie als auch im \u00e4u\u00dferen Umfeld und sollten sukzessive korrigiert werden. Sie beeintr\u00e4chtigen massiv alle Sozialkontakte und k\u00f6nnen ausschlie\u00dflich von der Person selbst gel\u00f6st werden, die sich benachteiligt f\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Egoismus<\/strong>\n\t<\/p>\n\n\n\n<p>Beim\nEgoismus werden eigene Ziele auf Kosten anderer Menschen verfolgt.\nEigentlich  dienen\nalle\nErkenntnisse\nund F\u00e4higkeiten der gesamten Menschheit\nund\nlassen\nsich in vielen F\u00e4llen nur durch Kooperation und in Gemeinschaften\numsetzen.\nEin\nEgoist hat zwar oftmals auf den ersten Blick Erfolg, weil er seine\nZiele ohne R\u00fccksicht auf andere verfolgt. Langfristig wird er aber\nzunehmend isoliert und kann z. B. bei Gro\u00dfprojekten oder eigenen\nTiefschl\u00e4gen nicht auf die Unterst\u00fctzung anderer z\u00e4hlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemeine Sozialkompetenzen geh\u00f6ren zu den Lernprozessen jedes Menschen und stellen sich im Umgang mit anderen dar. 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