{"id":204,"date":"2019-11-06T11:38:21","date_gmt":"2019-11-06T10:38:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ubachner.de\/?page_id=204"},"modified":"2020-01-28T12:10:53","modified_gmt":"2020-01-28T11:10:53","slug":"ordnungstyp","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/lerntypen\/ordnungstyp\/","title":{"rendered":"Ordnungstyp"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Ordnungstyp verwendet formale Eindr\u00fccke, um anhand von Strukturen Informationen zu bearbeiten. Durch Muster und Analogien bewertet er Reihen- und Rangfolgen, damit Regeln und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten erkannt und ggf. differenziert werden k\u00f6nnen. Wenn er keinen guten Zugang zu sich selbst hat, ist sein Leben von einer gewissen Planlosigkeit und Leichtfertigkeit gezeichnet. Grunds\u00e4tzlich muss er \u00dcberblick behalten und erweitern, um seine Lernthemen best\u00e4ndig zu bearbeiten. Wenn er nur die \u00e4u\u00dfere Ordnung betont, ist seine Themenbearbeitung ins Stocken geraten und er neigt zur Fehlersuche (bei anderen und im Au\u00dfen). Zun\u00e4chst hilft es zwar, auch in \u00e4u\u00dferlichen Dingen Ordnung zu schaffen, aber letztendlich muss das eigenen Denken umstrukturiert werden. Vor allem \u00fcberholte falsche Grundhaltungen m\u00fcssen dringend korrigiert werden, weil die bisherigen Regeln und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten nicht mehr zu seinem Wissens- und Entwicklungsstand passen. Durch Kl\u00e4ren seiner Priorit\u00e4ten, wie z. B. Eigenst\u00e4ndigkeit und Selbstbestimmung, kann er Ordnung in seine Denkweisen bringen und die pers\u00f6nliche Entfaltung seiner Potentiale nicht irgendwelchen Normen unterzuordnen. Manchmal legt er n\u00e4mlich mehr Wert auf die \u00e4u\u00dfere Ordnung und vernachl\u00e4ssigt individuelle Empfindungen, und zwar sowohl bei sich selbst als auch bei anderen Menschen. In diesem Fall weist er eine hohe Anspruchshaltung auf und begegnet anderen mit \u00fcberh\u00f6hten Erwartungshaltungen, die selten erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Bei neuen Herausforderungen entwickelt er Disziplin, denn er kann auch Regeln f\u00fcr sich selbst einhalten, um komplexe Abl\u00e4ufe zu koordinieren und ggf. umzustrukturieren. Wenn er sich weigert, neuartige Wege oder Ziele anzugehen, tendiert er zu Strenge und Unnachgiebigkeit, weil er auf bestehende Ordnungen beharrt. F\u00fcr ihn f\u00f6rderliche Beziehungen erkennt er an seinen F\u00fchrungsqualit\u00e4ten, bei eher ung\u00fcnstigen zeigt er geringe Sozialkompetenzen. Mit einer gesunden Lebensweise weist er eine hohe Stressresistenz auf, indem er sich auch k\u00f6rperlich an alle Anforderungen anpassen kann. Anderenfalls neigt er zu Dr\u00fcsenerkrankungen, weil das Festhalten an \u00fcberholten Ern\u00e4hrungs- und Bewegungskonzepten zu Schwankungen im Hormonhaushalt f\u00fchrt. Von au\u00dfen erkennt man den Ordnungstyp an seiner Ordnungsliebe und Systematik, meistens zeigt er viel Organisationstalent.  Durch technische Abl\u00e4ufe kann er Strukturen und Muster schnell durchschauen, daher hat er oft ein Faible f\u00fcr Technik bzw. f\u00fcr automatisierte Abl\u00e4ufe, die den Alltag erleichtern. Anderenfalls neigt er zu Negativit\u00e4t, weil er sich lediglich auf Defizite und Fehler im Au\u00dfen fixiert (ohne die eigenen falschen Denkweisen zu korrigieren).  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ordnungstyp verwendet formale Eindr\u00fccke, um anhand von Strukturen Informationen zu bearbeiten. Durch Muster und Analogien bewertet er Reihen- und Rangfolgen, damit Regeln und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten erkannt und ggf. differenziert werden k\u00f6nnen. Wenn er keinen guten Zugang zu sich selbst hat, ist sein Leben von einer gewissen Planlosigkeit und Leichtfertigkeit gezeichnet. 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