{"id":188,"date":"2019-11-06T11:20:15","date_gmt":"2019-11-06T10:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/ubachner.de\/?page_id=188"},"modified":"2019-11-08T10:45:34","modified_gmt":"2019-11-08T09:45:34","slug":"themenbearbeitung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/","title":{"rendered":"Themenbearbeitung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wie\ndas Leben funktioniert&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol><li>\n\n\t<strong>Es\n\tgeht um pers\u00f6nliche Entwicklung<\/strong>\n\t<\/li><li>\n\n\t<strong>Jeder\n\tmuss seine Lernthemen bearbeiten<\/strong>\n\t<\/li><li>\n\n\t<strong>Pers\u00f6nliche\n\tErlebnisse liefern Hinweise<\/strong>\n\t<\/li><li>\n\n\t<strong>Wie\n\tF\u00fchlen und Denken zusammenh\u00e4ngt<\/strong>\n\t<\/li><li>\n\n\t<strong>Man\n\tsollte seine Grundhaltungen korrigieren<\/strong>\n\t<\/li><li>\n\n\t<strong>ein\n\tPerspektivwechsel ist notwendig<\/strong>\n\t<\/li><li>\n\n\t<strong>So\n\tkann man Problematiken aufl\u00f6sen<\/strong>\n<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>1. Pers\u00f6nliche Entwicklung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch lernt aus seinen Erfahrungen und entwickelt sich dadurch weiter. Im Laufe seines Lebens gewinnt er Erkenntnisse und Einsichten, um seine F\u00e4higkeiten, Sozialkompetenzen und pers\u00f6nliche St\u00e4rke aufzubauen. Dabei nutzt er neue Wege und Chancen, die sich ihm immer wieder er\u00f6ffnen, denn auch als Erwachsener lernt man st\u00e4ndig dazu, entwickelt andere Interessen und sucht nach neuen Herausforderungen.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Lernthemen bearbeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Aspekt des lebenslangen Lernens ist allerdings vielen nicht klar, denn mit dem wachsenden Wissens- und Entwicklungsstand m\u00fcssen vorhandene gedankliche Einstellungen differenziert oder korrigiert werden. Bei n\u00e4herer Betrachtung stellen sie sich als \u00fcbernommen (z.&nbsp;B. von den Eltern) oder veraltet (aus Kindheitserfahrungen, fr\u00fcheren Beziehungen, vergangenen Erlebnissen usw.) heraus und m\u00fcssen nun aktualisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Pers\u00f6nliche Erlebnisse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 ergeben sich aus dem individuellen Reifegrad und den aktuellen Lernthemen. Deshalb ist jedes Lernthema definitiv zu diesem Zeitpunkt l\u00f6sbar, denn durch Erkenntnisse und Einsichten ver\u00e4ndern sich die eigenen Verhaltensweisen praktisch \u201evon innen heraus\u201c und fortan ergeben sich ver\u00e4nderte Situationen. Zun\u00e4chst erscheint jedes \u00fcberholte Denk- und Verhaltensmuster in einem positiven Erlebnis, das eine bessere Variante vor Augen f\u00fchrt (\u201eAha-Effekt\u201c). Dadurch erh\u00e4lt man (mehrmalige) Chancen, falsche Schlussfolgerungen zu korrigieren. Meistens ergeben sich unerwartete Wendungen und Reaktionen, die unmittelbare R\u00fcckschl\u00fcsse auf eigene \u00dcberzeugungen zulassen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Nur durch Festhalten an bestehenden Denk- und Verhaltensweisen werden unangenehme Erlebnisse verursacht, denn letztendlich wird die Weiterentwicklung (durch Lernen) blockiert. Negative Erfahrungen sind demnach weder auf einen geringen Kenntnisstand, auf einen besonderen Lebensverlauf, noch auf ein bestimmtes Umfeld zur\u00fcckzuf\u00fchren. Nur die fehlende Bereitschaft, bisherige \u00dcberzeugungen in Frage zu stellen, f\u00fchrt zu unangenehmen Erlebnissen, weil letztendlich nur dadurch der (Entwicklungs-)Stillstand angegangen wird. Durch anhaltende Negativ-Emotionen bis hin zu Lebenskrisen wird man quasi gezwungen, einen anderen Weg einzuschlagen, denn der Leidensdruck wird so gro\u00df, dass man bereitwillig bestimmte Aspekte \u00e4ndert. Das kann die Arbeitssituation oder die Partnerschaft sein, damit man wieder gen\u00fcgend Energie zur Verf\u00fcgung hat. Manchmal wird das ganze Leben umgekrempelt, weil die eigene Gesundheit auf dem Spiel steht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.  F\u00fchlen und Denken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bevor man durch eine handfeste Lebenskrise zum Handeln gebracht wird, kann man anhand der eigenen Gef\u00fchlslage \u00fcberpr\u00fcfen, ob ggf. kleinere \u00c4nderungen notwendig sind. Die Angst vor Ver\u00e4nderung ist sicherlich die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr Entwicklungsstillstand, denn man verl\u00e4sst seine Komfortzone und muss sich auf neue Anforderungen einstellen. Dabei sind pers\u00f6nliche Gef\u00fchle lediglich die Folgen eigener (entt\u00e4uschter) Vorstellungen und W\u00fcnsche, also letztlich der individuellen Einstellungen und gedanklichen Haltungen. Wenn sich die eigenen \u00dcberzeugungen nicht im Au\u00dfen erf\u00fcllen, reagiert man mit Negativ-Emotionen. Der Weg aus dieser Sackgasse muss demnach \u00fcber pers\u00f6nliche Denkweisen f\u00fchren, indem Absichten, Gedankeng\u00e4nge und Schlussfolgerungen angepasst werden.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Grundhaltungen korrigieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damit man nicht jedes kleinste \u00fcberholte Denkmuster aufsp\u00fcren und korrigieren muss, sollte man sich um \u00fcbergeordnete Einstellungen und Grundhaltungen k\u00fcmmern. Sie beziehen sich auf grunds\u00e4tzliche Auffassungen von sich selbst und vom Umfeld, sind vielfach vernetzt und lassen sich ebenfalls aus individuellen Erlebnissen ablesen. Sie sind zwar abstrakt und beziehen sich auf fundamentale Lebensanschauungen, aber Menschen neigen grunds\u00e4tzlich zur Verallgemeinerung, wenn mehrere Erlebnisse denselben (oder \u00e4hnlichen) Ausgang haben. Besonders die h\u00e4ufigen depressiven Stimmungslagen, wie Hoffnungslosigkeit, Resignation, Unzufriedenheit usw. resultieren aus einem l\u00e4nger anhaltenden Entwicklungsstillstand, dem eine veraltete Grundhaltung zugrunde liegt. Zahlreiche untergeordnete Einstellungen verlieren durch die Aufl\u00f6sung einer falschen Grundhaltung ihre Basis und damit ihren kausalen Zusammenhang. Nur in seltenen F\u00e4llen m\u00fcssen einzelne Denkmuster konkret bearbeitet werden, liefern jedoch immer Hinweise \u00fcber konkrete Erlebnisse. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Perspektivwechsel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In vielen F\u00e4llen ist allerdings ein Perspektivwechsel notwendig, weil man grunds\u00e4tzlich andere Personen oder die Umst\u00e4nde f\u00fcr seine unangenehmen Erfahrungen verantwortlich macht. Nimmt man bewusst diesen Perspektivwechsel vor, betrachtet man die Gegebenheiten aus der Sicht eines Lernenden, der sich bisher geweigert hat, eine andere Auffassung zuzulassen. Im Rahmen solcher Korrekturen, z. B. beim Aufbau von mehr Selbstbewusstsein, kommt es gelegentlich zu falschen Strategien, die nur im ersten Moment erfolgreich erscheinen. Dazu geh\u00f6ren alle Manipulationen von anderen Menschen, damit sie sich den eigenen W\u00fcnschen gem\u00e4\u00df verhalten. Auf diese Weise entstehen Bevormundung, Abh\u00e4ngigkeiten, Konfliktbeziehungen und Machtverhalten, mit denen trotzdem eigene Ziele, zumindest auf lange Sicht, unerreichbar bleiben. Letztendlich geht es um die Entfaltung eigener Kenntnisse und F\u00e4higkeiten, um Verbesserungen im Leben zu erzielen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Problematiken aufl\u00f6sen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das bewusste Bearbeiten eigener Denk- und Verhaltensmuster verlangt Selbstreflexion und Eigenverantwortung, in der Praxis auch ein wenig \u00dcbung, bis sich massive Problematiken tats\u00e4chlich aufl\u00f6sen. Die Konzentration auf sich selbst, auf die eigene Gef\u00fchls- und Gedankenwelt, ist wichtig, um vorhandene Problematiken zu \u00fcberwinden und pers\u00f6nliche Ziele zu erreichen. Dabei ist jeder (Erwachsene) f\u00fcr sich selbst verantwortlich und kommt definitiv nicht weiter, wenn er immer den Umst\u00e4nden oder anderen Personen die Schuld f\u00fcr seine Probleme gibt oder sich in die Belange anderer Menschen einmischt. Daher sollte man auch nicht versuchen, die Probleme anderer (Personen im eigenen Umfeld) zu l\u00f6sen. Da deren Eigenst\u00e4ndigkeit und Initiative fehlen, werden Entscheidungen und L\u00f6sungen nicht nur vorgeschlagen, sondern eigenm\u00e4chtig veranlasst. Selbst wenn sie tats\u00e4chlich den Betroffenen unterst\u00fctzen, helfen sie ihm langfristig nicht aus seiner falschen Sichtweise heraus. Stattdessen wird er in seiner Hilflosigkeit best\u00e4tigt, beh\u00e4lt seine Auffassungen bei und arrangiert sich mit den unangenehmen Folgen. Letztendlich wird ihm immer wieder vor Augen gef\u00fchrt, dass er seine Probleme nicht selbst l\u00f6sen kann, und verzichtet auf jeden eigenst\u00e4ndigen Versuch, sein Leben zu gestalten. Wenn man also eine andere Person effektiv unterst\u00fctzen will, sollte man sie in ihrem eigenverantwortlichen Handeln best\u00e4rken, sogar bei ungewissem oder ung\u00fcnstigem Ausgang. Im Endeffekt muss sie die Chance haben, daraus zu lernen und weitere Entscheidungen danach zu richten. Kommt es auf diese Weise zu positiven Erfahrungen, etwa als erfolgreiche Probleml\u00f6sung oder erfreuliche Wendung im Leben, kann daraus wesentlich mehr pers\u00f6nliche St\u00e4rke abgeleitet werden. Aus diesen Gr\u00fcnden bleiben Kontakte zu Personen mit Opferhaltung und Projektion immer problematisch, denn langfristig muss man mit st\u00e4ndigen Anklagen (wegen ihrer Negativ-Erfahrungen) rechnen, die das Zusammensein belasten. Gleichzeitig scheint es keinen Weg aus der Misere zu geben, weil ihre eigenen Denk- und Verhaltensweisen nicht hinterfragt werden.  <\/p>\n\n\n\n<p>Das sind die wichtigsten Themen:  <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/minderwertigkeit\">Minderwertigkeit<\/a>, <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/opferhaltung\">Opferhaltung<\/a>, <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/fremdbestimmtheit\">Fremdbestimmtheit<\/a>, <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/projektion\">Projektion<\/a>, <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/sozialkompetenz\">Sozialkompetenz<\/a>, <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/schuldkomplexe\">Schuldkomplexe<\/a>, <a href=\"https:\/\/ubachner.de\/index.php\/coaching\/themenbearbeitung\/koerpersymptome\">K\u00f6rpersymptome<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie das Leben funktioniert&#8230; Es geht um pers\u00f6nliche Entwicklung Jeder muss seine Lernthemen bearbeiten Pers\u00f6nliche Erlebnisse liefern Hinweise Wie F\u00fchlen und Denken zusammenh\u00e4ngt Man sollte seine Grundhaltungen korrigieren ein Perspektivwechsel ist notwendig So kann man Problematiken aufl\u00f6sen 1. 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